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Und ich habe dich doch vermisst [Rezension]





Titel: Und ich habe dich doch vermisst
Autor: Rachel Harris
Preis: 9,99€
Seitenzahl: 448
Meine Bewertung: ✮✮✮✮
ISBN: 978-3570311592
Erschienen: 13 November 2017
Verlag: Cbt



Justin Carter hat ein Geheimnis. Er ist gar nicht der große Player, für den er sich ausgibt.
Nicht wirklich. Denn eigentlich wollte er immer nur eine:
seine große Liebe Peyton.
Blöd nur, dass er ihr vor drei Jahren das Herz gebrochen hat. Wegen eines Schulprojekts müssen die beiden wieder mehr Zeit miteinander verbringen.
Und während Justin alles versucht, um Peyton zurückzugewinnen, versucht Peyton alles, um ihn und auch sich selbst davon zu überzeugen, dass sie längst über ihn hinweg ist.
Was natürlich eine fette Lüge ist ...

Meine Meinung:

Am Anfang möchte ich mich beim Cbt Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplar bedanken!

Mir hat der Klappentext sofort zugesagt und auch das Cover fand ich total ansprechend.
Der Schreibstil ist locker, leicht und man kann das Buch schnell durchsuchten. Ich denke aber, dass genau dieser teilweise etwas oberflächliche Schreibstil gerade den erwachsenen nicht so zusagen könnte. Ich fande es aber gerade als Buch im Vorweihnachtstress perfekt ;)
Man kam schnell in die Geschichte rein. Diese war auch sehr interessant aufgebaut da sie zum einen aus der Sicht von Justin und Peyton erzählt wurde, aber auch noch in zwei Zeitebenen spielte. Die Vergangenheit und die Gegenwart.
Wo und wann das Kapitel spielt wird immer wunderschön am Anfang deutlich. Zudem wird immer noch die Zeit bis zum nächsten großen Ereignis angegeben. So weiß man immer genau wo man sich befindet!

Meiner Meinung nach sind so klassische Liebesgeschichten in Büchern immer ziemlich vorausschaubar, dieses Buch behandelt aber auch noch ernstere Themen die mich sehr interessiert haben. Wie zum Bespiel die Nervenkrankheit GBS von Peyton.
Auch die Liebesgeschichte von Peyton Justin ist tiefer wie manch anderen.
Da Peyton trotz ihrer Krankheit nie den Mut verloren hat und ein so normales Leben wie möglich führen wollte, war sie für mich ein sehr starker und aussagekräftiger Charakter. Sie war sehr mutig und offen was mich wirklich sehr beeindruckt hat 
Peyton lebt auf einer Rancher, welche die Autorin wirklich sehr bildhaft beschrieben hat. Wer Pferde mag wir alleine schon das überzeugen ;) (Sie übernehmen aber auf keinen Fall die überhand!)

Auch Justin hatte es früher schwer und ist nicht nur der typische Macho, wie man auf den ersten Blick meinen könnte.
Er ist in einem Elternhaus mit sehr wenig Liebe aufgewachsen und hat erst durch Peyton so wirklich erfahren was Liebe bedeutet.

Ich fand es toll mal ein Buch zu lesen in dem der Junge um das Mädchen kämpft, da es häufig anders herum ist. Das hat die Autorin auch wirklich gut hinbekommen!
Auch die Nebencharakter waren schön ausgeschmückt. Solche Kleinigkeiten finde ich bei Büchern auch sehr wichtig!


Fazit:  Rachel Harris hat es geschafft eine Liebesgeschichte total besonders zu erzählen. Sie spricht zwar hauptsächlich Jugendliche an, aber mich hat sie hiermit voll und ganz überzeugt. Es ist leicht zu lesen, taucht aber dennoch in einige schwierige Themen ein.


Bewertung: ✮✮✮✮✮/✮✮✮✮

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