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Bis ans Ende der Geschichte [Rezension]






Titel: Bis ans Ende der Geschichte
Autor: Jodi Picoult
Preis: TB: 10€
Seitenzahl: 576
Reihe?: Einzelband
Meine Bewertung: ✮✮✮✮✮
ISBN: 978-3328100515
Erschienen: 22 August 2018
Verlag: Penguin












Sage Singer ist eine junge, leidenschaftliche Bäckerin.
Als sie den allseits beliebten pensionierten Lehrer Josef Weber kennenlernt,
entwickelt sich trotz des großen Altersunterschieds eine enge Freundschaft zwischen ihnen.
Doch als Josef ihr eines Tages ein lange vergrabenes, schreckliches Geheimnis verrät,
bittet er Sage um einen schwerwiegenden Gefallen.
Wenn sie einwilligt, hat das allerdings nicht nur moralische, sondern auch gesetzliche Konsequenzen.
Sage steht vor einem Dilemma.
Denn wo verläuft die Grenze zwischen Hilfe und einem Vergehen, Strafe und Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade?

Meine Meinung:
Nun darf ich schon mein zweites Werk von Jodi Picoult rezensieren und bin immer noch wahnsinnig begeistert von der Autorin!
In "Bis ans Ende der Geschichte" geht es um das Thema Holocaust, ein schweres Thema aber mal wieder toll aufgegriffen.



Ich habe mich schon in der Schule sehr für dieses Thema interessiert, da ich einfach nicht glauben konnte wie schrecklich manche Menschen sein können.

Ich hatte somit große Erwartungen an den Roman.

Picoult hat die Geschichte von Sage, die schon sehr viel, nicht nur einfaches, in ihrem Leben erlebt hat und von Joseph der ihr ein großes Geständnis macht, mal wieder wunderschön und warmherzig beschrieben. Ich hatte bereits nach den ersten 100 Seiten Tränen in den Augen, da sie sich nicht nur an der Oberfläche aufgehalten hat, sondern auch in die Tiefe gegangen ist.

Der Roman wirkt sehr gut recherchiert, da man echt viele details geliefert bekommt. sowohl über den Jüdischen Glauben als auch über den Holocaust.

„Verlust ist nicht allein auf den Tod beschränkt, und Trauer ist ein mit Grauschleiern überzogenes Gefühl“

Ich werde diese Geschichte noch lange im Gedächtnis behalten, Jodi Picoult hat den Roman so gefühlvoll geschrieben, dass ich mich wirklich in alle Personen hereinversetzten konnte.
Es gab ein Erzählstrang in der Gegenwart und einer in der Vergangenheit, dies wurden von Sage, ihre Großmutter Minka, Josef Weber und Leo Stein erzählt.

Ich finde man sollte einfach den Roman lesen und sich mit der Geschichte mitreisen lassen. Es ist wirklich kein leichtes Buch, ich habe oft mit den Tränen gekämpft.
Man muss bei Jodi oft zwischen den Zeilen lesen, da sie einem wirklich mit allem irgendwas näher bringen möchte.

Fazit: Ein unbeschreiblich gutes Buch, das man aber nicht mal einfach so lesen sollte. Ich musste zwischen drin oft das Buch kurz weglegen um über die Geschehnisse nachzudenken. Wer sich also wirklich in eine Geschichte fallen lassen möchte sollte "Bis ans Ende der Geschichte" unbedingt lesen! Man wird noch einiges dazu lernen....
Bewertung:✮✮✮✮✮/✮✮✮✮✮

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