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Morgenland [Rezension]


Titel: Morgenland
Autor: Luise Rist
Preis: 9,30€
Seitenzahl: 283
Reihe?: Einzelband
Meine Bewertung: ✮✮
ISBN: 978-3-570-31139-4
Erschienen:9 Januar 2018
Verlag: Cbt







Die junge Deutsche Frida reist nach Serbien, um dort Flüchtlinge an der Grenze zu Ungarn zu unterstützen. Dort begegnet sie dem Afghanen Ali. Die beiden verlieben sich, und Frida schließt sich ihm und einer Gruppe jugendlicher Flüchtlinge an. Bei einer nächtlichen Fluchtaktion werden sie erwischt und in ein Auffanglager gebracht. Als sie von dort ausbrechen, gelingt ihnen schließlich mithilfe eines Unbekannten die Flucht nach Deutschland. Doch Ali fällt es schwer, sich einzuleben, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt ...




Meine Meinung:
Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an das Buch, da mir sowohl der Klappentext als auch das Cover zu sagten.

Leider muss ich aber sagen, dass ich mit dem Schreibstil überhaupt nicht zurecht kam.
Es waren teilweise echt abgehackte, thematisch komplett unterschiedliche, Sätze. Es wurde ein Thema angesprochen und im nächsten Satz ging es schon wieder um etwas anderes.
Zudem kam ein mix aus englischen und serbischen Sätzen dazu. Es war irgendwie nichts Ganzes und nichts halbes. Wenn man das Buch ausfmerksam glesen hat, könnte man bestimmt einige Sätze lernen, aber mich persönlich hat es gestört, da es den Lesefluss immer wieder unterbrochen hat.
Zudem kam eine sehr Jugendliche und einfache Sprache, auch die Monologe waren in Umgangssprache geschrieben, was mir nicht so zusagt.
Ich denke anderen könnten gerade das richtig gut gefallen.


Die Charakter waren mir soweit ich sie kannte sympathisch, aber auch hier zieht sich die oberflächliche Schreibweise fort

Die Geschichte an sich ist echt schön, nur die Ausführung ist meiner Meinung nach überhaupt nicht gelungen. 
Da das Buch noch nicht mal 300 Seiten hat, hätte man ruhig noch 100-200 Seiten schreiben können um einfach eine gewisse Tiefe, die das Thema auch braucht hineinzubringen.
Man hat zwar einiges über das serbische Leben und das Leben auf der Flucht gelernt, was auch gut recherchiert wirkte, aber mich hat es einfach nicht so berührt wie ich es mir gewünscht hätte.

Spannung kam in meinen Augen leider auch keine auf, da die Themen zu schnell abgearbeitet waren.
Wenn man sich aber wirklich vorstellt, dass einige Dinge wirklich auf dieser Welt so passieren, wie es hier beschrieben ist, kann man sich wirklich außerhalb von dem Buch viele Gedanken darüber machen. 

Fazit: Leider hat mir das Buch nicht gefallen, da der Schreibstil überhaupt nicht meins war. Die Geschichte und Idee war aber gut. Deshalb bekommt das Buch von mir 

✮✮/ ✮✮✮✮

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